
HanseKulturFestival - Tag 2
Ort: Innenhof des Europäischen Hansemuseum
Timetable
14:00 Uhr Batila & The Dreambus
15:45 Uhr NIL
17:30 Uhr Retrogott & HulkHodn
19:15 Uhr ELL
21:00 Uhr The Offenders
Line-Up

21:00 - The Offenders
20 Jahre The Offenders!
Anlässlich dieses Jubiläums veröffentlicht die Band im Februar 2025 ihr zehntes Album mit dem Titel: STORM OVER THE MAINLAND bei Sunny Bastards und Cargo Records. Der Sound dieses Albums vereint erneut verschiedenste musikalische Einflüsse, welche die Band in den letzten Jahren geprägt haben: Dazu gehören die unverwechselbare Mischung aus treibenden Offbeats, wie im Song “Partizani in Budapest”, die seit Gründung der Band zu ihrem Wesen gehören, sowie der rauher gewordene Punkrock, der mittlerweile tonangebend für die Band geworden ist, als auch die inzwischen fest zum Ensemble gehörende Mandoline etwa im Song: “Off My Chest”. Vom Ska-Punk “The Way People Think” bis zur melodischen Gitarrenriff Hymne “Sixteenth Round” sind alle Songs eine direkte Ansage an Herz und Hirn, sowie ein gehöriger Tritt in den Hintern.
Es ist eine einzigartige Mischung musikalischer und thematischer Stile, die sich Release für Release bewährt und entwickelt hat. Bereit für den nächsten Singalong-Refrain oder den nächsten Dancefloor-Hit, also Party einerseits, aber auch stets Engagement und eine eindeutige Haltung andererseits: Seit ihrer Gründung unterstützen The Offenders antifaschistische und antirassistische Jugendclubs, Kundgebungen, Hausprojekte und Fußballgruppen in ganz Europa und darüber hinaus.
Ihre Botschaft verkünden sie dementsprechend auch in ihren neuen Songs: Von "Partizani in Budapest" (gegen den ungarischen Neonaziaufmarsch namens “Tag der Ehre”) bis hin zu "The Way the People Think" (über den Aufstieg des rechtspopulistischen Denkens in Deutschland) gibt es stets eine Mischung aus sozialer Kritik, privaten Themen und persönlichen Lebenserfahrungen, wie in den Songs "The Breach" oder "Off my Chest" zu hören ist.
Die Offenders wurden 2005 in Cosenza (Italien) gegründet und zogen Ende 2008 nach Berlin. Zu ihren bekanntesten Hits gehören: "Hooligan Reggae" (ein Dancefloor-Klassiker aus ihrem ersten Album) und "Marchez" (der rebellische Sound aus Class of Nations – mit derzeit über 1,6 Millionen Streams auf Spotify). Die Offenders haben unzählige Touren durch Europa gemacht, darüber hinaus Touren durch Russland, China und zuletzt durch Mexiko. Sie sind bei Festivals wie Mighty Sounds (Tschechien), Rebellion (UK), Spirit from the Streets (DE), Sjock (BE), Couvre Feu (FR), Ruhrpott Rodeo (DE), Los Almiros (GR), Rudeboys Unity (CH) und vielen weiteren aufgetreten. Sie teilten die Bühne mit Bands wie: Bad Religion, NOFX, Korn, Flogging Molly, Dropkick Murphys, Social Distortion, UK Subs, Agnostic Front, Selecter, Discharge, Sick of it All, Real McKenzies, Cock Sparrer, Slime, Antilopen Gang, Pennywise, Toy Dolls und vielen anderen!

19:15 - ELL
ELL – der rocknroll ist tot
„Versteh ich nich. Die sind doch ne Rockband? Warum sagen die, der Rock ’n’ Roll sei tot. Die spielen doch… ICH CHECKE NICH!!“ Ja was soll man dazu sagen. Wenn man ELL schonmal gesehen hat, ist das eigentlich klar: Diese Band begräbt den arroganten Teil des Rock’n’Roll, steht vollkommen Ego-frei auf der Bühne und will trotz deutlichster Aggressionsbekundungen einfach nur, dass sich alle lieb haben. Schluss mit Macho-Rockstar-Gehabe, das eigentlich nur Machtmissbrauch oder Personenkulte konstruiert. Stattdessen brutale Ehrlichkeit, Fehler, Mensch sein halt. All das was KI (noch) nicht kann. Also besser jetzt dabei sein, bevor es zu spät ist. Unzählige Menschen berichten nach einem ELL-Konzert: Sympathisch? „Jep!“ Authentisch? „Oh ja!“ Sound? „Wie machen die das?!?!“ Zusammengefasst: Publika verlassen ELL-Shows in der Regel mit einem zementierten Grinsen, gut gelüfteten Ohren und diesem warm-wohligen Gefühl, wenn man mit viel Liebe ein Butterbrot gemacht bekam.

17:30 - Retrogott & HulkHodn
„An Pressetexte glauben wir nicht!“ war die Antwort auf unsere Anfrage nach ein paar schmissigen Zeilen, um das zu beschreiben was Euch erwartet, wenn ein alter Gott auf einen Hulk trifft. Eigentlich wâre jetzt Schweigen gold aber ….
Die beiden einen seit Jahrzehnten das was HipHop groß gemacht hat, Präsens, Relevanz unwiderstehliche Bars, Flow und Beats. Die Reminiszenzen an Vergangenes passen genauso wie die Punchlines zu dem ekeligen Erwachen des Ultrabösen in unserem Land.
Retrogott und HulkHodn ein Geschenk des Himmels😉

15:45 - NIL
NIL gründeten sich 2020 in Leipzig. Als fünfköpfige Band verbinden sie verschiedenste Einflüsse aus Shoegaze, Alternative, Indie und Post-Punk, um ihren ganz eigenen Sound zu kreieren.
Es erwartet einen eine verträumte Atmosphäre, der es niemals an Euphorie und Noise mangelt – wobei alles scheinbar mühelos zu einer aufgeladenen Soundwand verschmilzt. Über treibenden Drums, die sich mit kraftvollen und doch melodischen Basslinien verbinden, schweben flächige Reverb-Teppiche, durchbrochen von glasklaren Gitarren und einem energiegeladenen, aber gefühlvollen Gesang. Und während all dies noch in den Ohren nachklingt, zerbricht es bereits wieder...
Ende 2023 verbrachte die Band eine Woche in einem Studio in Hannover, um dort ihre Debüt-EP aufzunehmen. „somewhere nice“ besticht durch einen Sound, der irgendwo zwischen Melancholie, Sehnsucht und Ekstase angesiedelt ist.
Die Veröffentlichung in Eigenregie erfolgte im März 2024.
Seit dem Sommer 2025 arbeitet NIL mit dem neu gegründeten, in Berlin ansässigen Indie-Mini-Label „Porcupine Records“ zusammen

14:00 - Batila & The DreamBus
Batila, der Visionär hinter „Bantu Soul“, steht kurz davor, das weltweite Publikum mit seiner kommenden Akustik-EP und seinem mit Spannung erwarteten Album MPEVE (bedeutet „Geist“) in seinen Bann zu ziehen. In der Demokratischen Republik Kongo geboren, schöpft er aus dem Erbe von Legenden wie Papa Wemba und Franco, beschreitet dabei jedoch mutig seinen ganz eigenen Weg.
Mit MPEVE verwebt Batila Afrobeat, Soul, Reggae und kongolesische Rhythmen zu einem hypnotischen, transformativen Erlebnis. Begleitet von seiner sich stetig weiterentwickelnden Band DreamBus, definiert er Grenzen neu und schlägt Brücken zwischen Vergangenheit und Zukunft, Tradition und Innovation. Sein Sound ist mehr als bloße Musik – er weckt, verbindet und stärkt.