Freddy Fischer and his Cosmic Rocktime Band

Freddy Fischer and his Cosmic Rocktime Band

Sabberköppe und treibsAND präsentieren Scooterist Party Night after Show mit DJ Nico und

Die Scooterist Party des treibsANDs und den Sabberköppen wartet mit dem wunderbaren Freddy Fischer and his Cosmic Rocktime Band und den beiden DJs Martin und Nico auf. Zum zweiten mal findet hier musikalische und kulturelle Versessenheit zusammen und wie beim letzten mal wird der Dancefloor nicht ungeschrubbt bleiben. Freddy und seine Band bringen Finesse, Spaß, Groove und Überzeugung mit und Nico und Martin werden das ganze mit einem Mix aus Funk, Soul, Disco und weiteren Großstadtklängen nochmal über los bringen. Keep on, keep it on oder wie Freddy singt “Tanz doch!”

Freddy Fischer and his Cosmic

Rocktime Band

„Alles ist alles“ heißt die 5. Platte von Freddy Fischer & His Cosmic Rocktime Band und

beschreibt damit auf Schönste die verbindende aber niemals gleichmacherische Idee von

Disko, einer Musikrichtung der das Kunststück gelingt alle auf einen stampfenden Beat

einzuschwören und sie trotzdem darauf schweben zu lassen.

Auf „Alles ist alles“ gelingt es der inzwischen als Trio agierenden Band ihrem druckvoll-

tanzbaren Live-Sound ganz nah zu kommen und dennoch manchmal fast

kammermusikalisch zu klingen. Es ist auch ihre erzählerischste Platte geworden. So bleibt

die Diskothek zwar weiterhin ein Sehnsuchtsort wird aber diesmal konkret „zwischen

Kaufhaus und McDonalds Treppe runter..“ verortet. Ihr Sinn ist aber weiterhin die Grenzen

des Alltags aufzureißen und im Augenblick des Tanzes ein Teil von allem zu werden. Da ist

dann auch die Liebe nicht weit, natürlich weiterhin die Kraft die hier alles zusammenhält

und der nicht nur „Mein schönstes Lied“ gesungen wird.

Disko-Chanson könnte man sagen, der die groovige Introvertiertheit von Bill Withers mit

den kunstvolleren Momenten von Udo Jürgens verbindet. Und im fast schon

experimentellen „Traum 1“ klingt sogar eine lampchop-artige Phrasierung an. Freddy

Fischer mit Fender-Rhodes Orgel und diversen Synths , Ron Rocktime am Bass und

Ritchie Rocktime am Schlagzeug rücken diesmal ganz eng zusammen und erzählen von

der Dunkelheit des Schmerzes und der Möglichkeit diesen aufzulösen. Manchmal ernst

und universell, manchmal launig-albern-konkret wie in „Bumtchicke“ und manchmal rau

und sphärisch zugleich, wie im letzten Stück der Platte „Silberne Wege“ wo sich die Band

mit Hilfe von freischwingenden Synthflächen auf einem trippenden Groove selbst ins All katapultieren.

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